Ceferin gegen WM-Bewerbung von Spanien und Portugal mit Marokko

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat sich gegen eine gemeinsame Bewerbung Spaniens und Portugals mit Marokko für die WM 2030 ausgesprochen.

Eine solche Bewerbung zwischen zwei Konförationen würde er nicht unterstützen, sagte Ceferin bei einer Pressekonferenz in Dublin nach der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees. Marokko hatte in den vergangenen Jahren immer wieder versucht, die Ausrichtung für ein WM-Turnier zu erhalten und scheiterte zuletzt bei der Vergabe der WM 2026 an der gemeinsamen Bewerbung aus den USA, Kanada und Mexiko.

Eine gemeinsame Bewerbung der Verbände aus dem Vereinigten Königreich und Irlands hatte Ceferin zuletzt wegen der vorhandenen Infrastruktur gelobt. Derzeit arbeitet England an einer Machbarkeitsstudie für eine gemeinsame Bewerbung mit Wales, Schottland, Nordirland und Irland. Zugleich sagte er, dass er alles dafür tun werde, „dass es nur eine Bewerbung aus Europa gibt – weil das die Chancen erhöht“. Die Regierungschefs aus Griechenland, Bulgarien, Rumänien und Serbien hatten ebenfalls eine gemeinsame Bewerbung angekündigt. Ceferin sagte dazu kritisch: „Es ist nicht Sache der Politiker zu entscheiden, ob sich ein Land bewirbt.“