Die Zeit der letzten Vorbereitungen hat begonnen, bevor es Ende März oder im April wieder aufs Wasser geht. Ein alljährlich unter Bootseignern heiß diskutiertes Thema ist das Antifouling - jener Anstrich, der in der Regel jährlich wiederholt werden muss und den Bewuchs des Rumpfes durch Abgabe von Bioziden (Giften) im Unterwasserbereich des Schiffes verhindern soll. Dabei gibt es drei zentrale Fragen: Muss das Antifouling überhaupt erneuert werden und wenn ja, wann? Welches ist das wirksamste Mittel für mein Boot? Selber machen oder Experten ranlassen? Eine vierte Frage bewegt nicht alle, aber viele Wassersportler: Wie kann ich mein Boot vor Bewuchs schützen, ohne die Umwelt zu belasten?

Entscheidende Kriterien sind - neben den Kosten - der Bootstyp, die Einsatzintensität einer Yacht und das befahrene Revier. Denn der Umfang des Rumpfbewuchses variiert bei Süß- und Salzwasser, nach Liege-und Fahrzeiten, Wassertemperatur und Sonneneinstrahlung. Ohne Antifouling wird ein Unterwasserschiff binnen kurzer Zeit von Bakterien, Algen und Kleintieren, vor allem aber von Muscheln besetzt. Der Bewuchs macht ein Boot langsam, erhöht den Treibstoffverbrauch und sieht wenig schön aus. Zur Abwehr kommen Spezialfarben zum Zuge, deren Inhaltsstoffe mindestens umstritten sind und deren Verarbeitung anspruchsvoll ist.

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