Gefährliche Attraktion in Spanien: Zu steil, zu schnell – 38-Meter-Rutsche nach Verletzungen gesperrt

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Eigentlich sollte die Rutsche Spaß bringen und eine Abkürzung sein. Doch nachdem sich auf der Konstruktion im spanischen Estepona Menschen verletzt hatten, musste sie rasch schließen.

Sie ist 38 Meter lang, hat eine Neigung zwischen 32 und 34 Grad und sollte zwei Straßen miteinander verbinden: Die Rede ist von einer Rutsche im spanischen Estepona. Doch nur einen Tag konnten Menschen an der Costa del Sol die Rutschbahn nutzen, dann wurde sie gesperrt – wegen Sicherheitsbedenken.

Wie mehrere Medien, unter anderem der „Guardian“, berichteten, war die Edelstahl-Konstruktion am vergangenen Donnerstag eröffnet worden. Nach nur einem Tag musste sie jedoch wieder schließen, weil sich mehrere Menschen danach über Verletzungen beschwert hatten.

Videos in den sozialen Netzwerken zeigen, wie Menschen die steile Bahn hinunterrutschen. Manche beschleunigen dabei so sehr, dass sie am Ende in den aufgeschütteten Sand fliegen.

Eine Frau zeigte auf Twitter Fotos ihrer abgeschürften Ellenbogen. Sie sei so schnell gerutscht, dass sie am Ende zwei Meter weit geflogen sei, schrieb die Frau. Die Polizei habe darüber nur gelacht.

Nach mehreren Beschwerden ließ die Stadt die Rutsche sperren. Das Unternehmen, das die Abfahrt baute, soll diese nun prüfen.

In einer Stellungnahme wies die Stadt darauf hin, dass Nutzer der Rutsche die Sicherheitsvorschriften beachten sollten. So sei es besser, im Sitzen statt im Liegen zu rutschen und die Arme während der Abfahrt im Inneren der Konstruktion nah am Körper zu lassen.

Die Bilder, die über die sozialen Netzwerke verbreitet wurden, seien Einzelfälle gewesen. Mehr als tausend Menschen hätten die Rutsche ordnungsgemäß benutzt, schrieb die Stadt.